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ALLE KRAFT, DIE WIR FORTGEBEN, KOMMT ERFAHREN UND VERWANDELT WIEDER ÜBER UNS.

Rainer Maria Rilke

 

KONFLIKT ALS CHANCE: 
PROFESSIONELLE BEZIEHUNGEN
KONSTRUKTIV GESTALTEN

Konflikte sind häufig unerwünscht. Sie behindern den reibungslosen Ablauf des Arbeitstages, sind kräftezehrend und zeitraubend. Daher tun wir häufig alles dafür, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Manchen scheint ein Ansprechen von Konflikten, z.B. mit Vorgesetzten, unmöglich. Andere gehen auch dann in die Konfrontation, wenn es besser wäre, sich zurückzuhalten. Allerdings hat sowohl die Vermeidung als auch das Übermaß an Konfrontation und Zurückhaltung seinen Preis. Beides kann dazu führen, dass wir mit dem, was uns wichtig ist, hinter dem Berg halten. Das macht unzufrieden.
Konflikte lassen sich auch als Chance verstehen. Sie führen dann zu mehr Offenheit im Miteinander, zu mehr Klarheit in der Sache und zu tragfähigen Arbeitsbeziehungen. Im Workshop geht es darum, zu verstehen, in welchen Situationen wir Konflikte eher im Modus des Kampfes oder im Modus des „Darüberhinweggehens“ beantworten. Zugleich geht es darum einen Weg zu beschreiten, wie wir unsere Anliegen im Konfliktfall auf eine angemessene Weise einbringen, so dass wir Arbeitsbeziehungen professionell und konstruktiv gestalten lernen. Ein Interesse der Teilnehmer/innen, sich selbst und anderen zu begegnen und sich weiter zu entwickeln, wird vorausgesetzt.

Workshopkonzept gemeinsam mit Prof. Dr. Mirka Dickel entwickelt.

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BEZIEHUNGSKOMPETENT DURCH DEN
BERUFSALLTAG

Nichts motiviert uns mehr als "gelingende" Beziehungen zu unseren Kolleg*innen, Vorgesetzten, Kindern / Klient*innen usw. Sie tragen auch maßgeblich dazu bei, dass wir uns gesund, wertgeschätzt und kompetent fühlen sowie Freude beim Lernen und produktiven Tätigsein empfinden. Oft kommt die Beziehungsarbeit jedoch zu kurz, unausgesprochene Unstimmigkeiten und oder Konflikte belasten das Beziehungsklima. Das raubt viel Energie und Lebensfreude.

Von herausfordernden Beziehungen können wir meistens sehr viel über uns lernen. Außerdem sind wir aufgefordert, Verantwortung für uns und unsere Gefühle zu übernehmen. Keine leichte Sache. Daher wollen wir in diesem Workshop gemeinsam den Chancen und Herausforderungen erfolgreicher Beziehungsgestaltung auf den Grund gehen. Ausgehend von den persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer*innen werden wir einerseits verschiedene Methoden für die alltägliche Beziehungsarbeit und den Umgang mit herausfordernden Situationen erproben. Andererseits geht es darum genauer zu erforschen, wie Sie Beziehungen gestalten und was Sie daraus für Ihren Berufsalltag lernen können. Das Ziel ist es, dass Sie Ihre eigene Beziehungskompetenz weiterentwickeln und neue Erfahrungen im Kontakt mit sich selbst und anderen machen. 

Themen - einzeln buchbar:

  • Beziehungsförderliche Interaktion und Kommunikation

  • Umgang mit schwierigen Situationen / Gesprächen

  • Umgang mit Kränkungen

  • (Selbst-)Coachingmethode

  • Kollegiale Fallberatung

  • Burn-Out-Prophylaxe

  • Reflexion und Weiterentwicklung

    • des eigenen Beziehungsverhalten

    • der Beziehungskultur

    • des eigenen Wohlbefinden

    • oder professionellen Rolle/Identität  

Ausgewählte Themen können als Tagesworkshop oder mehrteilige Veranstaltung konzipiert werden.


Als Fortbildungsreihe haben sich 3 bis 5 Termine mit je 3.5 h bewährt. In einer anschließenden Transferphase (Präsenz oder Online), begleite ich Sie sehr gerne, um die Inhalte nachhaltig in ihrer Praxis zu implementieren. 

Wir alle haben die Möglichkeit, uns an der Seite der anderen zu entwickeln und zu wachsen. Jesper Juul (leicht adaptiert)

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PERFEKTIONISMUS: WARUM ER NICHT HILFREICH IST UND WIE WIR IHM BEGEGNEN KÖNNEN

Wir alle kennen das Gefühl, mit dem eigenen Arbeitsergebnis (noch) nicht zufrieden zu sein. Gedanken wie „ich sollte noch mehr Zeit und Anstrengung in die Arbeit investieren bevor ich es wage zu veröffentlichen“, kennen sehr viele Wissenschaftler/innen. Häufig sind wir nicht davon überzeugt, dass das Produkt schon gut genug ist. Wir hätten es noch besser machen können, wenn uns nicht eine Deadline zur Veröffentlichung gezwungen hätte usw..

Der eigene hohe Anspruch hat einen gravierenden Einfluss auf den Forschungsprozess und unser Selbsterleben in dieser Zeit. Er steht uns nicht selten im Wege, im Extremfall kann er dazu führen, dass er uns lähmt oder, dass wir mit einem Projekt nicht fertig werden oder dass wir erst gar nicht anfangen können. Der hohe Anspruch, es so richtig gut machen zu wollen, ist für die meisten Menschen nur unter hohen Kosten, z.B. zu Lasten des eigenen Wohlbefinden, zu erreichen. Im Workshop wollen wir daher die Teilnehmenden einladen dem eigenen Perfektionsstreben, seinen Ursachen und Folgen anhand von Selbsterfahrungsübungen auf die Spur zu kommen. Zugleich geht es darum, einen Weg zu beschreiten, auf dem wir dem Perfektionismus begegnen können. Ein Interesse der Teilnehmer/innen sich selbst und anderen zu begegnen und sich weiter zu entwickeln, wird vorausgesetzt.

Workshop gemeinsam mit Prof. Dr. Mirka Dickel

Nächste Veranstaltung: 8.-9.Juli 2021, Graduiertenakademie der Friedrich-Schiller Universität Jena

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